Springen Sie direkt zur Hauptnavigation
Springen Sie direkt zum Hauptinhalt
Springen Sie direkt zu den Seitenrandinformationen
Bürgerservice
Bürgermeisterin
Politik
Ortsrecht
Aktuelles
Kinder
Jugend
Familien
Senioren
Sozialleistungen
Integration
Gleichstellung
Gesundheit
Kultur in Dülmen
Musikschule
Volkshochschule
Stadtbücherei
Stadtarchiv
Schulen
Sport
Radwandern
Wildpferde
Kultur
Gastronomie
Vereinsleben
Veranstaltungskalender
Wirtschaftsförderung
Immobilien
Bauen
Stadtentwicklung
Verkehr
Umwelt- und Klimaschutz
Entsorgung
Marktplatz Dülmen
Stadtportrait
Ortsteile
Städtepartnerschaften
Stadtgeschichte
Für Gäste
Pferdefreundliche Stadt
Zahlen, Daten, Fakten
AktuellesAuf dieser Seite finden Sie aktuelle Berichte und Tipps der Verbraucherzentrale rund um das Thema "Energiesparen".
Strom und Wärme unabhängig von den großen Energieversorgern und gleichzeitig klimaschonend selbst zu erzeugen – das ist die Idee hinter den kleinen Blockheizkraftwerken (BHKW) für Eigenheime und kleine Mehrfamilienhäuser. Die Anschaffung eines solchen BHKW wird ab April 2012 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) finanziell gefördert. Was bei der Entscheidung für oder gegen ein BHKW zu beachten ist, erklärt Dipl.-Ing. Architektin und Energieberaterin Heike Pleiss von der Verbraucherzentrale.
"Wie große Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugen auch Mini- oder Mikro-BHKW gleichzeitig Strom und Wärme", erläutert die Energieexpertin. Dadurch werde der eingesetzte Brennstoff effizienter ausgenutzt, der Ausstoß von Treibhausgasen so gesenkt. Unter diesen Bedingungen bedeuteten BHKW also ein Plus an Effizienz und Klimaschutz.
Neue BHKW bis zu einer elektrischen Leistung von 20 kW für Bestandsbauten können deshalb einen einmaligen Investitionszuschuss zwischen 1.500 und 3.450 Euro erhalten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind: So darf es in dem Gebiet, in dem die Anlage installiert werden soll, kein – ebenfalls die Vorteile der Kraft-Wärme-Kopplung bietendes – Fernwärmeangebot geben. Die Anlage selbst muss auf der BAFA-Liste der förderfähigen Anlagen geführt werden und hohe Effizienzanforderungen erfüllen. Zudem muss der Betreiber für die Anlage einen Wartungsvertrag abschließen.
Doch selbst wenn eine Anlage förderfähig ist, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie auch wirtschaftlich ist. Heike Pleiss gibt zu bedenken: "Gerade im Einfamilienhaus werden oftmals nicht genug Betriebsstunden erreicht, um die Anlage auszulasten. Außerdem wird die produzierte Wärme nur während der Heizperiode richtig genutzt – im Sommer dagegen ist der Bedarf viel geringer. Auch das senkt die Effizienz der Anlage."
Wer unsicher ist, ob ein kleines BHKW für das eigene Zuhause infrage kommt, sollte daher unbedingt eine unabhängige Beratung in Anspruch nehmen, rät Pleiss. Dort könnten die ökologische und wirtschaftliche Bilanz der Anlage für den konkreten Einzelfall beurteilt und so teure Fehlinvestitionen vermieden werden.
Wenn über Wärmedämmung gesprochen wird, steht meist die Kostenersparnis im Vordergrund. Dies ist aber nur ein wichtiger Aspekt von vielen, erläutert Dipl. Ing. Architektin Heike Pleiss, Energieberaterin der Verbraucherzentrale. Wer von einer guten Dämmung hauptsächlich profitiert, ist die Behaglichkeit.
Das entscheidende Kriterium ist die empfundene Temperatur. Von den meisten Menschen werden ca. 21 °C als behaglich empfunden. Was bedeutet diese Idealzahl bei den derzeitigen Minusgraden im unsanierten im Vergleich zu einem gedämmten Altbau?
Um in einem unsanierten Altbau eine empfundene Temperatur von 21 °C zu erreichen, muss die Luft auf ca. 25 °C aufgeheizt werden. Damit werden die ca. 17 °C kalten Außenwände rein rechnerisch ausgeglichen und die "Wohlfühltemperatur" erreicht. Aber die Temperaturunterschiede zwischen Raumluft und Wand sind zu groß, es stellt sich der "Lagerfeuereffekt" ein, erläutert Heike Pleiss. Vorne warm, hinten kalt, das empfindet man als Zugluft. In einem gut gedämmten Altbau ist das völlig anders: Hier braucht die Luft nur auf knapp über 21 °C aufgeheizt werden und die Außenwände erreichen eine Oberflächentemperatur von knapp unter 21 °C. Die Temperaturen liegen sehr nah beisammen, man fühlt sich wohl.
Pünktlich zur Heizsaison steigen die Preise für Öl und Gas. Jeder kann dazu beitragen, dass diese Kosten nicht auf die eigene Rechnung durchschlagen – auch ohne Verlust an Wohnkomfort. "Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung niedriger zu drehen. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie", erklärt Dipl.-Ing. Architektin Heike Pleiss der Verbraucherzentrale NRW. "Auch wer schon beim Gedanken daran friert, kann die Heizkosten im Zaum halten."
Heizkörper frei räumen: Decken Sie Heizkörper nicht mit Vorhängen oder Verkleidungen ab, und stellen Sie sie nicht mit Möbeln zu. Die warme Luft kann sonst nicht zirkulieren, der Thermostat funktioniert nicht richtig.
Zeitschaltuhren nutzen: Während Sie schlafen oder bei der Arbeit sind, müssen die Wohnräume nicht voll beheizt werden. Der Zeitschalter Ihrer Heizungsanlage oder programmierbare Thermostatventile sorgen dafür, dass es trotzdem gemütlich ist, wenn Sie aufstehen oder nach Hause kommen.
Nicht voll aufdrehen: Stellen Sie das Thermostatventil genau auf die gewünschte Temperatur ein. So wird der Raum schön warm, aber nicht überheizt. Übrigens: Es wird auch nicht schneller warm, wenn Sie eine hohe Endtemperatur wählen.
Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Drehen Sie dann den Heizkörper ab. Sonst heizt er wegen der einströmenden kalten Luft besonders stark – und zwar direkt nach draußen. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften. Schließen nicht vergessen!
Dichten und dämmen: Ganz klar – je weniger Wärme nach draußen geht, desto weniger müssen Sie heizen. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.
Hausbesitzer mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach haben die Wahl: den erzeugten Strom ins Netz einzuspeisen – oder ihn zumindest teilweise selbst zu verbrauchen. "Bislang brachte der Eigenverbrauch nur geringe finanzielle Vorteile, doch sinkende Vergütungssätze einerseits und steigende Strompreise andererseits lassen diese Option immer attraktiver werden", erklärt Dipl.-Ing. Architektin Heike Pleiss der Verbraucherzentrale NRW.
Wer Strom aus Sonnenenergie ins Netz einspeist, oder ihn selbst nutzt, erhält eine garantierte Vergütung. So sieht es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vor. Die Vergütungssätze sinken jedoch nach dem Willen des Gesetzgebers von Jahr zu Jahr, da auch die Preise für Photovoltaikanlagen zuletzt rapide gesunken sind.
Bei einer typischen Neuanlage aus 2012 mit einer Spitzenleistung von bis zu 30 Kilowatt wird jede Kilowattstunde Strom mit 24,43 Cent, die ins Stromnetz fließt, vom Netzbetreiber vergütet. Für den Eigenverbrauch gilt seit dem Jahreswechsel: abhängig vom prozentualem Anteil des Eigenverbrauchs zahlt der Netzbetreiber 8,05 oder 12,43 Cent je selbst verbrauchter Kilowattstunde an den Besitzer der Anlage: Wenn mehr als 30% der Erzeugung selbst verbraucht werden, gibt es die höhere Vergütung.
Die dritte Variable in der Rechnung ist der Verbrauchspreis des regulär von einem Energieversorger bezogenen Stroms, sollte der Bedarf im eigenen Haushalt nicht komplett durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt werden. Denn auch bei günstigen Stromanbietern kostet die Kilowattstunde mittlerweile mehr als 20 Cent, so dass der Gewinn durch das Einspeisen des selbst erzeugten Stroms zusehends dahin schmilzt. "Falls Vergütungssatz und Strompreis gleich hoch sind, kann die Netzeinspeisung sogar zum Verlustgeschäft werden", gibt Dipl.-Ing. Architektin Heike Pleiss zu bedenken. Gute Gründe also, mit dem selbst erzeugten Strom den eigenen Haushalt zu versorgen.
Bei Fragen zum Thema Photovoltaik und zum Erneuerbare-Energien-Gesetz hilft die anbieterunabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale, die im Rathaus in Raum 14 stattfindet. Der nächste Termin ist Dienstag, 7. Februar 2012. Ein halbstündiges Beratungsgespräch mit Dipl.-Ing. Architektin Heike Pleiss kann am unter 02594/12-999 oder energieberatung@duelmen.de vereinbart werden. Dank Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kostet die Beratung nur 5 Euro.
Ein neuer Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine werden nicht alle Tage angeschafft – da sollte das neue Gerät sorgfältig ausgewählt werden. Doch worauf soll man achten im Dickicht der verschiedenen Preise, der unterschiedlichen Geräte-Ausstattungen und Leistungsmerkmalen? Entscheidungshilfe bietet hiert die aktuelle Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2011/2012" des Niedrig-Energie-Instituts, die bei der Verbraucherzentrale Energieberatung erhältlich ist.
"Wer bei der Auswahl eines neuen Haushaltsgeräts nur auf den Anschaffungspreis schaut, stellt sich mitunter selbst ein Bein", erklärt Dipl.-Ing. Architektin Heike Pleiss, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW. "Die effizienten Geräte sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, die Mehrkosten amortisieren sich aber durch die Einsparungen bei Strom- und Wasserkosten im Laufe der Jahre." Ein genauer Blick auf die Energiekosten im laufenden Betrieb lohnt sich also, wenn man sich nicht Jahr für Jahr über die Stromrechnung ärgern möchte.
In der Broschüre finden Verbraucher auf einen Blick die effizientesten Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen, Trockner und Spülmaschinen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Übersichtliche Listen geben Auskunft über Hersteller, Abmessungen sowie die erwarteten Betriebskosten in 15 Jahren. Wer mehr wissen will, kann außerdem nachlesen, welche Kriterien bei der Auswahl des effizientesten Gerätes eine Rolle spielen, was es mit Klimaklassen, "Low-Frost" und Vorschaltgeräten auf sich hat und wie Altgeräte korrekt entsorgt werden.
Das Heft gibt es auch kostenlos als Download auf
Stadt Dülmen
Stabsstelle „Koordinierung Umwelt- und Klimaschutz“
Reinhild Kluthe
Telefon: 02594 12-870
kluthe@duelmen.de
Ein Angebot der Stadt Dülmen | Markt 1-3 | 48249 Dülmen