Sendschreiben an den Herrn Rensing, Dechant und Pfarrer zu Dülmen, worin derselbe einer Theilnahme an der Erkünstelung der Wundmaale der Jungfer Emmerich nicht beschuldigt, das Wundersame der Wundmaale aber standhaft verneint wird, von Bernard Bodde, Medizinalrath und Professor, Hamm (Schultz und Wundermann) 1819.1)

 

 

 

[S. 2]

Difficilis est Satyram non scribere


[S. 3] Um der "Wahrheit und Unschuld ein Zeugniß" zu geben, und damit nicht Ihrentwegen "der Name des Herrn und seiner Diener unter dem Volke gelästert werde", haben E[uer] Hochw[ürden] sich aufgefordert gefühlt, meinen Bericht über die Erscheinungen bei der A.C. Emmerich einer Rüge und Beleuchtung zu unterwerfen, damit derselbe nicht "fernerhin auf Kosten der Wahrheit und fremder Ehre, sein Glück mache". Edele Beweggründe, wenn Wahrheit, Unschuld und Ehre in jenem Berichte verkannt und gekränkt seyn sollten.

 

Eine Entgegenung, die so edelen Absichten ihr Entstehen verdankt, wird auch unstreitig jede Beleuchtung bestehen; E[uer] Hochw[ürden] werden daher erlauben, daß ich dieselbe mit Ihnen und meinen Lesern durchnehme. Schon gleich auf dem Titelblatte weichen Sie von der Gewohnheit anderer Schriftsteller und Abschreiber auffallend ab; es ist aber eben nicht die schlechteste Seite Ihrer kleinen Schrift; daß der Titel weniger besagt, als das Werklein enthält: der Leser stolpert auf einmal, und weiß nicht wie, auf den gleichsam eingeschwärzten Brief des Herrn Kreisphysikus D[oktor] Wesener. Nach meinem unvorgreiflichen Dafürhalten hätten


[S. 4] E[uer] Hochw[ürden] es räthlich finden mögen, meinen Bericht nicht mit abdrucken zu lassen: bisher war er nur, in einem kleinen Kreise von Lesern, ein Gegenstand der Belehrung und, nach Unterschied, des Ärgernisses gewesen; durch Ihre Bemühung ist er nun ein Eigenthum der Wonne an den Zugängen zu den Gnadenbildern geworden. Wenn auch die Jungfer Emmerich, unter Ihrem Geleite, dort die heil[ige] Genovefa hat; so weiß ich doch nicht, ob sie sich neben den vier Heumons Kindern u[nter] a[nderem] so recht behaglich finden werde. Wie gesagt, wenn "gebietender Ernst" etwas Gedrucktes verlangte, so hätten Sie besser für "Unschuld und Ehre" gesorgt, wenn Sie Noten ohne Text hätten drucken lassen. Entschuldigung darüber können Sie nur finden in der drückenden und gebieterischen Noth der Bogenzahl, die sich, am Schlusse Ihrer Schrift, durch die mit abgedruckten Schreiben des Herrn General-Vikars, nicht minder ängstlich ausspricht.

 

Viele Ihrer Leser meinen auch, E[uer] Hochw[ürden] hätten "den Geist der Rechthaberei", der, gleich einer Muse bei den Dichtern, an der Spitze Ihrer Entgegenung weht, daheim behalten mögen: man wisse ja noch nicht, wessen Geist jener Dämon gefesselt halte, oder auf wessen Dache jene Nachteule krächze? Diese Meinung theile ich gar nicht; sow wie die Muse es verschuldet, wenn ein Dichter in Begeisterung dummes Zeug singt, so mnag auch der Geist der Rechthaberei die Thorheiten und Widersprüche Ihrer Entgegnung tragen. auch davon weggesehen, hatten Sie


[S. 5] ganz Recht: Sie wollten den Gegner gleich zu Anfange, mit den leichtesten Waffen, wären es auch nur Gemeinplätze, ermüden.

 

Ja ich hatte schon entschieden, ehe ich nach Dülmen kam, wie man über eine Sache zu entscheiden pflegt, die die Geschichte schon mehr als zu oft als Lug und Trug nahe und fern verworfen hat; worauf aber auch die unheilbarste Leichtgläubigkeit und Wundersucht nur allein immer von neuem wieder zurückkommen kann, und, tausend und tausendmal betrogen, immer wieder zurückkommen wird. Ich bin hingegangen, wie man zu einem Bilde geht, von dem man sagt, daß es Blut schwitze, die Augen bewegen, weine, seufze u[nd] d[er]gl[eichen]. Wer nicht, wie ein religiöser Pilz, das Bedürfniß fühlt, in solchen zweideutigen und zweifelhaften Erscheinungen eine Weckstimme zu vernehmen, die er im eigenen Pulse und den großen Weltbegebenheiten kräftiger hätte vernehmen können, wird wohl in gleicher Stimmung hingegangen seyn.

 

Wer vermochte auch nicht zu entscheiden, und wer hatte nicht entschieden, ehe er kam und sah? Dank sey es der Mühe und Emsigkeit, womit E[uer] Hochw[ürden] und Andere auch die kleinlichsten Umstände und Verhältnisse in der ganzen Umgegend verbreitet, und der gepriesenen Zurückhaltung der Jungfer Emmerich die Trompete geliehen haben, als wären Sie besorgt gewesen, der "physisch-religiöse Fingerzeig" möchte den irrdischen Augen verborgen bleiben, und die


[S. 6] "Weckstimme" vor den tauben Ohren der sündigen Welt verhallen.

 

Ihr Eifer, Herr Dechant, bleibt immer um so charakteristischer, als Sie ihm sogar mit dem demüthigen Geständnisse Ihrer Unkunde, in Beziehung auf das Physische der Erscheinungen, in Widerspruch setzten; sich schon demselben hinreißen ließen, noch ehe Naturforscher Ihrer "heißhungerigen Wißbegierde" entgegengekommen waren. Ja Sie haben mit so einem Heißhunger nach den Erscheinungen gehascht, daß Herr Krauthausen, als Arzt der Jungfer Emmerich, nur ein Paar Tage früher davon in Kenntniß gesetzt wurde, als Ihre geistl[iche] Behörde.

 

E[uer] Hochw[ürden] sahen es also gleich, daß die Erscheinungen "sowohl ins religiöse, als physische Gebiet gehörten!" Aber ich kann nicht begreifen, wie das, was Sie gleich anfangs in einem Nu erkannten, nachher so viel Schwierigkeit gemacht haben kann; wie Sie bei dem schnellen Überblicke, worin Sie mir vorausgegangen sind, meine Untersuchung dort, wo es lediglich auf wirkliche oder verstellte krankhafte Erscheinungen ankommt, als zu flüchtig verwerfen können.

 

Ohne mich bei dem Scharfblicke aufzuhalten, den ein Richter vor dem Andern voraushaben mag, darf ich versichern: daß, bei dem ersten Überblicke, der ganze Firlefanz entfaltet vor mir lag, so wie ich ihn ohne Hehl gleich mündlich und nachher schriftlich dem Publikum mitgetheilt habe. Auch bin ich noch erbietig, über die Möglichkeit der Erkünstelung solcher Er-


[S. 7] scheinungen, worüber die Geschichte ohnehin schon längst entschieden hat, jeglichem Zweifeler einen augenfälligen Beweis zu geben, ohne dabei Chemie sonderlich in Anspruch zu nehmen.

 

Indem ich aber dies erkläre, muß ich der häufig verbreiteten Sage: als wäre ich vergeblich dazu aufgefordert worden, ausdrücklich widersprechen, und denjenigen, der die Aufforderung vergeblich an mich gethan haben soll oder will, bitten, dies zur öffentlichen Kunde zu bringen.

 

Mein Bericht war zunächst für die Salzburger medizinisch-chirurgische Zeitung bestimmt, worin derselbe auch mit den zufälligen Ursachen der Verspätung abgedruckt worden ist. Erst nachdem der Wisch: Die Römisch-Katholischen an den Rezensenten … empfohlen durch die Unterschrift des Herrn Erzpriesters Kramer, worin die Erscheinungen, bei der Jungfer Emmerich, als wirkliche Wunder dargestellt werden, aus dem Holländischen ins Deutsche war übersetzt worden, schickte ich den gedachten Bericht an einen Freund in Holland, der mich um Auskunft, in der dort viel Aufsehens erregenden Sache, ersucht hatte. Ich glaubte ihm zugleich, um den, unsern Glaubensgenossen herabwürdigenden, spiele, welches man mit der frommen Einfalt trieb, entgegen zu wirken, denselben dem Herausgeber des Rezensenten mitzutheilen.

 

Der mühsam hervorgesuchte Vorwurf, wegen des verzögerten Erscheines meines Berichtes, scheint doch nur Spaß zu seyn: sonst würden E[uer] Hochw[ürden] selbst wohl nicht so lange auf Ihre Entgegnung haben war-


[S. 8] ten lassen; und doch wäre es Ihnen zu wünschen, dieselbe gar nicht geschrieben zu haben; die Zeit hätte Ihnen den Schweiß ihrer Arbeit gespart. Der Einfall: "das Schicksal der Geschichte unter den Händen der Dichter" hat E[uer] Hochw[ürden] wohl zu jenem Vorwurfe verleitet; treffliche Dichter und zugleich eben so treffliche Geschichtsforscher mögen Ihnen diesen Ausfall nachsehen: ich mache keinen Anspruch auf Poesie, und um dem Vorwurfe derselben für diesmal so unfehlbarer zu entgehen, habe ich mich in dieser Antwort, Ihrer, des Herrn Kreisphysikus D[oktor] Wesener und der Jungfer Emmerich kräftigen und oft viel bedeutenden Ausdrücke so viel als möglich bedient.

 

Hätte es E[uer] Hochw[ürden] doch gefallen mögen der Behauptung: daß die Erscheinung bei der Jungfer Emmerich "beinahe fünf Jahre in der Hauptsache nach unverändert" sey, gleich nachzufügen, was daran Hauptsache, und was Nebensache sey. sie scheinen mit dem H[er]rn Medizinal-Rath und Professor von Druffel u[nter] A[nderem] die sogenannten Wundmaale für die Hauptsache zu halten; H[er]r D[oktor] Bährens scheint nun, wie es Ihnen scheint, diese für "ein natürliches Produkt eines contemplativen, in Gott versunkenen Seelenlebens", also nicht für die Hauptsache, sondern in der ärztlichen Sprache, nur für ein Symptom zu halten; Herr Kreisphysikus D[oktor] Wesener hält die Wunden für "das Geringste", für "eine wahre Kleinigkeit", für "ein Nichts", das "Mei-


[S. 9] ste" und das "Wichtigste" ist ihm das "innere Leben", welches nicht allen zu "erschauen", gegeben ist.

 

Was mögen nun wohl, bei dieser Sach- und Sprachverwirrung, die "mehr als zweihundert Zeugen von allen christlichen Konfessionen, unter denen über dreißig Ärzte sind, deren mehrere als Spötter kamen und wieder weggiengen, erstaunt über das Gesehene", was mögen sie gesehen haben? Worüber mögen nun gar Spötter erstaunt seyn? Über die Wundmaale? Diese würden ohne mystische Form und Örtlichkeit weder Ihre, noch die Aufmerksamkeit der höheren Geistlichkeit auf sich gezogen haben; vielmehr ein wenig beachtenswerther Gegenstand der oberflächlichsten Chirurgie geblieben seyn, oder derselben nicht einmal bedurft haben, damit sind alle Kunstverständigen Ärzte und Wundärzte einverstanden.

 

Sollten E[uer] Hochw[ürden] dies allenfalls für einen "Machtspruch" gehalten wissen wollen, so bitte ich Sie, mir, in dem bekannten v[on] Druffel’schen Berichte, in Ihrer Entgegenung, oder in dem Wesener’schen Briefe, doch nur eine einzige Bezeichnung nachzuweisen, wodurch den blutigen Erscheinungen bei der Jungfer Emmerich, als solchen, das Gepräge der Seltenheit und des Ungewöhnlichen aufgedrückt würde. Sucht man solche Bezeichnungen, so stößt man überall auf Angaben, die mit den Wundmaalen, als solchen, in gar keine Verbindung stehen, z.B. ein unbefangenes Gesicht, Betheurung der


[S. 10] Schmerzen bey Heilversuchen, Enthaltung von Nahrung, Blutungen an bestimmten Tagen, niedrige Geburt, hoher Geist, geringer Schulunterricht, tiefe Einsichten u.s.w. Solche Nebendinge, als traue man den blutigen Erscheinungen an sich wenig zu, werden überall voran oder gleich nachgeschoben.

 

Einige wunderritterliche Forscher freilich scheinen sich doch dabey etwaiger Schwäche bewust geworden zu seyn; bemüheten sich daher (doch in der Voraussetzung einer Nichterkünstelung, versteht sich) an den blutigen Erscheinungen selbst Merkmale des ungewöhnlichen aufzusuchen, blieben aber in Negationen befangen, die nun Ihnen zwar keine Muthmaßungen und Machtsprüche sind; Andern aber nichts weiter gelten, als Achsel zucken, wodurch gerade der Grund zu dem Glauben an eine höhere Hindeutung gelegt wurde, um denen, welchen das Leiden unsers Herrn noch nicht Thorheit und Ärgerniß geworden ist, vielleicht auch manchen Andern eine Weckstimme zu werden, zum ernstlichen Nachdenken über das unselige Treiben des Zeitgeistes, der unter dem Vorwande Licht und Heil zu verbreiten, bald leiser bald lauter den einzigen Namen lästert, dem wir das wahre Licht zu verdanken, und in dem wir allein Heil zu hoffen haben. (Amen).

 

Wäre auch dieser Stoßseufzer nicht bey den Haaren herbey gezogen, so würde ihn in dem Munde eines Pöschl'ianers oder der Frau von Krü-


[S. 11] dener noch erträglicher finden, als in dem Munde eines Religions- und Volkslehrers: ein tüchtiger Religions- und Volkslehrer bedarf nicht einer solchen verdächtigen und gebrechlichen Emballage, um der reinen ewig heiligen Christus-Lehre Eingang zu verschaffen, und Verirrte auf den rechten Pfad zurückzuführen; er wird sich wohl hüten, den Teufel durch den Belzebub auszutreiben. Übrigens wünsche ich dem armen Zeitgeiste die Laterne des Diogenes.

 

Der Vergleich hat mich ergötzt: nicht leicht wird man in mir Ähnlichkeit mit den Anhängern Schwedenborgs finden! auch freue ich mich, daß Sie die Hoffnung aufgeben, mich "auf andere Gedanken zu bringen", oder mich vom geraden Wege wie der schlichte Menschenverstand zeigt, abzulenken; eben so wenig bilde auch ich mir ein, E[uer] Hochw[ürden] und diejenigen, die mit Ihnen kamen, nur um anzubeten und die Maale zu küssen, von der betretenen Straße abzulenken, auf der eine Rückkehr ohne Scham nicht wohl möglich ist.

 

Aber ich bedaure es, daß E[uer] Hochw[ürden] sich, in meinen Berichte, als einen gewissenlosen Volksbetrüger dargestellt oder doch wenigstens als einen Helfershelfer der Theilnahme an einem Betruge verdächtig gemacht wähnen: daß ich Sie für einen solchen nicht halte, auch nicht habe halten wollen, erkläre ich hiermit unverholen; je ungerner ich mir aber auch hierin ein Selbsturtheil erlaube, desto erfreulicher würde es mir gewesen seyn, wenn Sie jene Maßregeln ergriffen hätten, wozu die Gesetze Sie gegen mich hätten berechtigen mögen. Sie und Ihre unbe-


[S. 12] fangenen Freunde dürften wol von Rechtswegen erfahren haben: daß der Grund Ihrer gesuchten und wenig folgerechten Deutung mehr anderswo, als in meinem Berichte liege.

 

Wozu aber hier das schöne Beispie Davids, wenn Ihr "Stand sowohl, als die Sache, die jene Verunglimpfung veranlaßt" haben soll, "von Ihnen mit gebietendem Ernste fordert", demselben nicht zu folgen? Je nun David war auch nur eine König, und saß nicht "auf dem Stuhle Moses". Mich wundert aber, daß E[uer] Hochw[ürden], als Schriftgelehrter, nicht lieber den frommen Job als Vorbild gewählt haben: es wäre da mehr zu leiden gewesen; inzwischen weil Sie nun einmal es mit dem königlichen David aufgenommen haben, will ich doch auch lieber den Semel als die Sippschaft des Job aufschultern.

 

Die Nothschüsse endlich, die E[uer] Hochw[ürden] im "Namen des Herrn und seiner Diener" thun zu müssen geglaubt haben, werden Ihnen auf "dem Stuhle Moses" unter Ihren "Standesgenossen und Amtsbrüdern" keine Armada zu Stande bringen. Sollten auch einige Wundergläubige sich zu Ihren Fähnlein stellen, so werden doch Ihre achtungswerthesten Amtsbrüder, die in ihrem hohen Berufe keiner vorübergehenden "Weckstimme" bedürfen, sich höchst beleidigt finden über die entehrende Frage: Ob nicht dfer Protestantismus vor dem Katholizismus "mehr Unabhängigkeit von den Volksvorurtheilen und weniger Präoccupation" gewähre? Der Katholizismus und sein


[S. 13] Priesterthum können keine Veranlassung zu einer solchen Frage geben, wohl aber das Pfaffenthum.

 

Wenn wir, Herr Dechant, den Gegenstand nicht aus den Augen verlieren wollen, so drängen sich noch immer die beiden Fragen auf: Sind die blutigen Erscheinungen bei der Jungfer Emmerich das Werk der Kunst, oder sind sie es nicht? Diese Erscheinungen haben dem, was durch mündliche Überlieferung hinzugethan ist - den mystischen Redenverhältnissen - von Anfange an als Creditiv gedient; es sind Abdrücke davon, wenigstens vom Kreuze, weit und breit verschickt, sie sind "physisch-religiöse Fingerzeige", ja als wirkliche Wunder der Welt verkündet worden; man darf also fordern: daß in dem vorliegenden, so wie in ähnlichen Fällen die Nichterkünstelung auf eine durchaus widerspruchslose Weise ausgemittelt werde. Ist dies geschehen, so mögen Naturforscher, wie bei so manchen Erscheinungen im organischen Leben die Ursachen im Verhalten des Organismus, oder anderswo, jeder nach seiner Weise aufsuchen, auch in einem Meere von Möglichkeiten, wie in einem Schattenreiche herumgreifen, ich werde mit ihnen darüber nicht rechten: petimusque damusque vicissim.

 

Bei umsichtigen Forschern und Beobachtern aber ist es von jeher Grundsatz gewesen, und wird es auch wohl immer bleiben: krankhafte Erscheinungen, wegen in ihnen nicht begründeten Redenverhältnissen, für der Verstellung verdächtig zu halten; die blutigen Erscheinungen bei der Jungf[er] Emmerich aber, ohne innern


[S. 14] Charakter des Ungewöhnlichen, geben erst den mystischen Redenverhältnissen eine Beglaubigung, und diese hinwieder jenen eine eigene Bedeutung. Und doch soll keiner zweifeln: "Jenen, welche die Erscheinung für Trug halten, sey gesagt, daß bei der Untersuchung die geistliche (?!) Behörde darauf Rücksicht nahm, er muß eigens geartet und schwer zu finden seyn." "Bisher", setzen E[uer] Hochw[ürden] hinzu, "ist er noch nicht entdeckt, und weil er nach der Meinung aller (?), welche die Leidende und ihre gewöhnliche Umgebung näher kennen, nicht da ist, wird er auch wohl nie entdeckt werden." Eine treffliche Logik. Nach dieser Ihrer trefflichen Schlußfolge soll es nun auch "Gerechtigkeit und Menschenliebe" gebieten, so lange das Gegentheil nicht erwiesen ist", anzunehmen, daß kein Betrug da sey. Ein Triumph für Gaukler und Betrüger aller Art. Wie dürfen Sie, Herr Dechant, einen solchen Unsinn mit Gerechtigkeit und Menschenliebe bemänteln? Schade, daß das Mädchen zu Borglohe, die Nonne in Rom u[nd] A[ndere] nicht nach ihren Grundsätzen behandelt worden sind: sie würden, hätte man nicht so glücklich gegen Gerechtigkeit und Menschenliebe gefrevelt, vielleicht noch nicht entlarvt seyn; ja wohl gar in Legenden als von Gott gewählte Muster glänzen, so wie der Jungfer Emmerich diese Ehre schon in manchen Mädchenschule zu Theil geworden ist.


[S. 15] Herr Kreisphysikus Dr. Wesener endlich geht in seiner Gutmüthigkeit so weit, daß er sogar den Verstand über Bord wirft: er bedauert es, "einen solchen Fall als Gegenstand des Streits profanirt zusehen, der wohl mehr die Liebe des Herzens als für die Rechthaberei des Verstandes geschaffen und gegeben ist." "Es handelt sich hier nicht", sagt er ferner, "von der faktischen Ächtheit der Erscheinungen, welche überhaupt nur für diejenigen Werth haben können, die sie würdigen mögen." Bei einer solchen Gemüthlichkeit kann es nicht mehr auffallen, daß H[er]r Wesener, der die Wunden für ein Nichts hält, sich doch, gleich einem ächten Priester des Fo, so viel Mühe gibt, das Leere, das Nichts zu konstruiren.

 

Den Werth oder Unwerth meiner Untersuchung lasse ich auf sich beruhen; auch räume ich dem Herrn Medizinal-Rath und Professor von Druffel, "welcher bei der unter der Mitwirkung der geistlichen hohen Obrigkeit öfter wiederholten Untersuchung mehr Hart als Leichtgläubigkeit in Hinsicht auf die Entstehungsart der in Untersuchung gezogenen Erscheinung zeigte," gern den Vorzug ein; aber E[uer] Hochw[ürden] dürfen nicht den von Druffelschen Bericht erst als Beleg anführen, und hintenher gestehen: "daß dieser Bericht größtentheils ein Auszug aus den, von dem H[er]rn Dr. Krauthausen und Ihnen geführten, Tage-


[S. 16] büchern ist." Aber unsere Leser mögen urtheilen, ob aus der zum Ekel wiederholten Kürze oder Länge der Zeit ein Grund der Verwerfung oder des Beifalls erwachsen möge. Ausdauer in einer Sache man man nach der Zeit schätzen, auch die Reue über verlorne Mühe; aber Einsicht ist nie an Zeit gebunden gewesen, und wird nie daran gebunden seyn, weder "in der Provinz Westphalen, noch in der ganzen preußischen Monarchie".

 

Bey aller vergeblichen Verwerflichkeit meiner Untersuchung und meines Berichtes sind dadurch doch Sachen zur Sprache gekommen, woran vorher, so nahe sie auch lagen, noch keiner gedacht hatte. In der gerechten und Menschenliebe vollen Voraussetzung einer Nichterkünstelung ließ man sich durch recht glänzende Blutungen blenden, doch keiner konnte sich rühmen, den Anfang derselben je gesehen zu haben. Nur dem Kreisphysikus H[er]rn Dr. Wesener war es vorbehalten, bey der "Superiorität", die ihm eine "über vier Jahre lang" fortgesetzte Beobachtung gibt, "die sogenannten Wunden vor der Blutung, im Anfange der Blutung und während derselben zu beobachten". Andere sollen nicht so glücklich gewesen seyn: ein angesehener hiesiger Geistlicher reis't im Stillen nach Dülmen , stellt sich unerwartet an einem Freitage, um "Gott oder die Natur" zu belauschen, und den Anfang der Blutungen zu sehen. Er harrt in erbaulichen Gesprächen der Dinge, die da kommen sollen - immer noch kein Blut - gleich


[S. 17] einem Moses büßt er die Schuld des Zweifelns: es drängt ihn ein Bedürfnis, er entfernt sich einige Augenblicke; und wird, bei seiner Rückkunft, durch eine reichliche, inmittelst eingetretene, Blutung entschädigt.

 

Meinem Berichte verdanken wir auch die mühsam einstudierte Beschreibung der Art der blutigen Erscheinungen bei der Jungfer Emmerich. Herr Kreisphysikus D[oktor] Wesener hat uns den ganzen Filtrir-Apparat auseinander gelegt, als wäre es eine Luftpresse. Schade nur, daß ich die Filtrirpunkte am Kopfe nicht allein deutlich fühlen, sondern sogar mit freien Augen das geronnene Blut in den Wundlefzen sehen konnte.

 

Möchte es doch dem gehorsamen Herrn Kreisphysikus D[oktor] Wesener erlaubt werden, uns zu beglücken mit dem "gewissenhaften Journal" geführt "über die wundersamen Erscheinungen, die Gott oder die Natur vor seinen klarsten Augen kund werden ließ". Aber bitten möchte ich denselben, sich nicht zu sehr in Eidschwur nahen Betheuerungen zu erschöpfen, seine Ehre nicht im gefährlichen Dilemma, z[um] B[eispiel] "an allen Sinnen behext, betrogen oder Betrüger", u.s.w. aufs Spiel zu setzen: gehäufte Betheuerungen verrathen allzeit Schwäche und Verdacht, zumal wenn man sie auch verschwendet sieht an dem "Wundersamen der Diät", die nie Gegenstand seiner "gewissesten Überzeugung" werden konnte.

 

Welches Licht nun E[uer] Hochw[ürden] über eine "Sache, die ihrer Seltsamkeit wegen die


[S. 18] Aufmerksamkeit der französischen Regierung (risum teneatis amici) bereits auf such gezogen hatte", welches Licht Sie über H[er]rn Wesener selbst, durch die Bekanntmachung des besprochenen Briefes, verbreitet haben, darin will ich dem Urtheile unserer Leser nicht vorgreifen, die es nun ohne Licht begreifen, warum Ihnen meine Untersuchung mißfiel, warum Sie in meinem Berichte "keine Spur der Tendenz, Licht über dieses Dunkel zu verbreiten fanden", warum Sie "ihn nicht mehr schätzten, als denkende Christen die Wunder-Erklärungs-Versuche mancher Bibel-Exegeten aus der Epoche der herrschenden Naturalisirungswuth"; und doch darf ich Ihnen versichern daß die Wunder-Fabriken der mittlern, neuern und neusten Zeit der "Naturalisirungswuth" mehr in die Hände als entgegen gearbeitet haben.

 

Zum Überflusse habe ich noch zu erwähnen des Abstiches zwischen Ihrem Betragen, während meiner Anwesenheit in dem Zimmer der Jungfer Emmerich, und dem Urtheile über meine Untersuchung. Ich hatte nur so eben die Erscheinungen am Kopfe und auf den Händen gesehen, noch mit keinem Finger berührt, als E[uer] Hochw[ürden] mich schon mit der Frage bestürmten: "Nun was sagen Sie?" Diese voreilige und, in Gegenwart der Jungfer Emmerich, unbescheidene und unvorsichtige Frage überzeugte mich zur Genüge, daß äußerer Schein Ihnen für Wirklichkeit galt: hätte ich die Achseln gezuckt, wäre "erstaunt über das


[S. 19] Gesehene", nicht Untersuchte; so hätte ich Ihr Mißfallen nicht erregt, hätte vielmehr die Ehre haben können, unter den "mehr als dreißig Ärzten" einen Platz einzunehmen.

 

In diesem ersten Überblicke sah ich doch gleich, was die Krusten an den Händen zu bedeuten hatten: der Stoff, woraus dieselben gebildet waren, ist zu oft durch meine Hände gegangen, als daß ich seinen Mißbrauch hier auf der Stelle nicht hätte erkennen sollen; so wie ihn zwei angesehene Militair-Ärzte noch vor drei Jahren erkannt haben. Die Natur und Beschaffenheit der Wesener'schen Filtrir-Punkte am Kopfe erkennt man leicht, wenn man gesunde Finger, und wenn sie nicht lange vorher geblutet haben, auch gesunde Augen mitbringt. Wer eines "Mikroskops" bedarf, sucht hier etwas weit, was nahe liegt; wird daher in Jahren nichts finden.

 

Nachdem ich mit den Erscheinungen an den Händen und am Kopfe so leicht fertig geworden war, würde ich, ohne Ihren gefälligen Beistand, zu jenen auf der Brust nicht gelangt seyn: hier gebärdete die Jungfer Emmerich schamhafte Ziererey, die nur durch Ihren gebietenden Ausspruch, "ich befehle es bei dem geistlichen Gehorsam" gänzlich verscheucht wurde. Ich erstaunte über die Wirkung, es überlief mich ein gewaltiger Schauer, ich glaubte mich auf einmal in die finsteren jahrhundert versetzt; wurde aber überrascht durch die Entdeckung, die mir die unerwartete Abschuppung des größten Theiles des Kreuzes gewährte. Haare habe ich nicht gese-


[S. 20] hen, eben so wenig als der Herr Medizinal-Rath und Professor von Druffel und Andere; das kann uns aber nicht zur Last gelegt werden: erst seit einem Jahre hat ein gewisser Arzt sie wachsen lassen.

 

E[uer] Hochw[ürden] mögen nun mit unsern Lesern erwägen, wie viel Zeit es wohl bedürfte, das zu sehen, und zu erforschen, was ich in meinem Berichte ausgesprochen habe. Sie bezweifeln zwar die erwähnte Abschuppung, weil "andere Ärzte zwei bis drei Jahre später das Kreuz noch (vermuthlich wieder) ganz gesehen haben." Was übrigens diese Aussage gegen die von mir ausdrücklich behauptete Abschuppung, wovon eine meiner Reisegfährtinnen Augenzeuge war, gelte, will ich Ihrer eigenen Beurtheilung überlassen. Und doch war diese Abschuppung, oder meine scharfe, nicht auf Voraussetzung einer Nichterkünstelung gegründete, Untersuchung Schuld, daß E[uer] Hochw[ürden] angegangen wurden, meinen Reisegefährtinnen und mir den Abendsbesuch zu verweigern, den wir wünschten, um die sogenannte Ekstase zu beobachten. Vergeblich würden auch Unpartheiische den Grund dieser Verweigerung, in den unnöthig mit abgedruckten, Briefen des Herrn General-Vikars suchen: dieser wenigstens hat den mühsam ersonnenen Unterschied zwischen einem "Untersuchungs-Kommissär" und einem "Privatgelehrten" nicht auf die entfernteste Weise angedeutet: er wollte den Erscheinungen auf den Grund kommen, durch wen dies auch immer geschehen möge;


[S. 21] aber nach E[uer] Hochw[ürden] Privat-Einsicht konnte dies von mir nicht erwartet werden.

 

Ich würde jene seltsame, durch alle Krümmungen und Windungen noch immer nicht gerechtfertigte Verweigerung gern Ihrem Zartgefühle zuschreiben, wenn sich dasselbe nur nicht zu sehr als ängstlich gesuchte Entschuldigung offenbarte: die Leidende ließ sich damals gern sehen, wurde auch von Manchen ohne Ihr Vorwissen gesehen, selbst noch an dem Tage, als ich in Dülmen war. Sie war, selbst ohne Ihre Zauberformel. mit ihren Maalen so offen, daß sie Besuchende, welche dieselben an den äußeren Gliedmaßen und am Kopfe gesehen hatten, fragte: "Wollen Sie nicht auch mein Kreuz auf der Brust und den Lanzenstich in der Seite sehen?"

 

Warum nun aber, bei dem gefälligen Zuvorkommen, Schaulustige, zumal wenn sie die ersten waren oder unerwartet kamen, nach Unterschied der Personen, eine halbe, auch ganze Stunde und darüber warten mußten, ehe sie zugelassen werden konnten, mag sich ein jeder nach seiner Weise erklären; mir ist die Ursache ebenso so wenig fremd, als das plötzliche "Abfallen der Wunden", wie sich Jungfer Emmerich gar passend ausdrückt, und das aufhören der blutigen Erscheinungen, sammt dem "Wundersamen der Diät": nachdem, im Anfange dieses Jahrs, auf Befehl eines hohen Ministerium, eine Kommission ernannt ward, die Jungfer Emmerich, ausserhalb ihrer gewöhnlichen Umgebung, strenge aber mit mög-


[S. 22] lichster Schonung zu bewachen, und die Vorgebungen, auf dem historischen Wege, zu erforschen.

 

Herr Kreisphysikus D[oktor] Wesener mag die nun geheilte Leidende, die wieder gleich andern Erdenkindern ißt, trinkt und schläft, in den unsichern Hafen des thierischen Magnetismus einbugsiren, womit er, unter Beihülfe einiger Lootsen, beschäftigt seyn soll; wiewohl die Jungfer Emmerich angeblich glaubt, daß sie am Weihnachtage, auf ihr eifriges Gebet zu Gott, von den Wunden, ohne sonstige Zuthat, befreiet worden sey. Aber das alles konnte E[uer] Hochw[ürden] nicht abhalten, jene wichtige Veränderung, die Ihnen doch unmöglich verborgen geblieben ist, dem andächtigen, durch mich geärgerten, Publikum offenzulegen: so etwas in Ihren Tagebüchern vermodern zu lassen, hilft der Wahrheit nichts, und reinigt auch Sie nicht von dem allenfalsigen Verdachte einer Partheinahme.

 

Man weiß zuletzt wahrlich mehr, was man sagen oder denken soll, wenn man E[uer] Hochw[ürden] sich noch auf eine Bewachung berufen sieht, die, selbst nach Ihrer eigenen Beschreibung, nicht einmal den Namen als solche verdient; die von dem seligen D[oktor] Ringenberg, dem H[er]rn D[oktor] Krauthausen, dem Medizinal-Rath und Professor v[on] Druffel u[nd] A[nderen] als unzulänglich verworfen wurde; so wenig den Beifall des Herrn General-Vikars erhalten hat, daß derselbe sie vielmehr als nicht geschehen ansah, und nachher mehrmalen eine neue Bewachung und zuverlässigere Untersuchung, auf dem historischen Wege, ernstlich gewünscht, und zu veranlassen gesucht hat. Jene Be-


[S. 23] wachung geschah in der Voraussetzung einer Nichterkünstelung, das wußte Jungfer Emmerich recht gut, daher bestand sie in derselben die leichte Probe, die sie in dieser, ausserhalb dem Kreise ihrer Umgebung, nicht zu bestehen wagte - die Wunden fielen ab.

 

Überhaupt läßt sich nicht absehen, mit welchem Fuge die Geistlichkeit jene Erscheinungen bei der Jungfer Emmerich, die sich doch höchstens erst als eine medizinische Seltenheit ankündigen, so mir nichts dir nichts, vor ihren Richterstuhl gezogen habe: der Natur nach konnte sie doch nicht eher Gegenstand ihrer Beurtheilung werden, als nachdem über das Physische, auf dem historischen Wege, widerspruchlos entschieden war; dazu aber stand ihr die Macht nicht zu Gebote.

 

Weil es doch nun einmal um Wundmaale zu thuen war, deren Wiederkehr, gleich der Sonnenwende, von einigen Andächtigen auf fünfzig von andern auf hundert Jahre festgesetzt wurde; so hätten E[uer] Hochw[ürden] doch auch wohl des gleichzeitigen merk- und sehenswürdigen Exemplars in Albachten*) gedenken mögen, wäre es auch nur des Kreuzes wegen gewesen, welches in Albachten mehr ästhetischen Werth hatte, als das weniger gelungene, auf der Brust der Jungfer Emmerich, in Dülmen. Einem neuen Wunder oder der Zeit bleibt es noch immer vorbehalten, den geängstigten Gemüthern die Frage zu lösen: welches die rechtmäßige Auflage, welches der Nachdruck sey?

 

Es bliebe mir noch Manches in Ihrer Schrift zu

 

*) Ein Dorf am Wege von Münster nach Dülmen.


[S. 24] berühren übrig, wenn ich die Leser mit Kleinigkeiten ermüden wollte; doch kann ich nicht unbemerkt lassen: daß der Herr D[oktor] Krauthausen "über den hohen Ton, worin ich nebenbei gesprochen haben soll, so wenig Unwillen bewiesen"; daß er sich vielmehr gefreuet hat, über meine Einstimmung in seine nicht zu unterdrückende Zweifel, die für ihn freilich schon die Folge gehabt hatten: daß die Behandelung und Beobachtung der Jungfer Emmerich einem weniger Zweifelnden war anvertrauet worden.

 

Mit der Selbstgenügsamkeit eines Autors würde ich diese Zuschrift schließen, wenn ich ihr am Schluße, durch den Namen eines angesehenen Mannes, ein Creditiv mit auf die Reise geben könnte; aber ich bin nicht so glücklich, als Herr D[oktor] T. ... in Amsterdam, Verfasser der angezogenen Schrift: Die Römisch-Katholischen an den Rezensenten .... bei der S[eine]r Hochwürden, der Herr Erzpriester Kramer, Pathenstelle zu vertreten, die Gefälligkeit gehabt haben; mag auch nicht, wie Sie, Herr Dechant, so pfiffig und zugleich so kühn seyn, ohne Erlaubniß den Name eines andern anzuflicken.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung unterzeichnend

Münster, den 29. Merz 1819

Bodde


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