Fahrradstraßen-Arbeiten liegen im Plan

Dieses Foto zeigt ein Kind auf einem Fahrrad, das eine Fahrradstraße in Dülmen befährt

Fünf Fahrradstraßen sind im Dülmener Stadtgebiet bereits freigegeben (im Bild die Friedrich-Ruin-Straße), weitere werden folgen. (Foto: Stadt Dülmen)

Diese Karte zeigt bereits umgesetzte sowie in Planung befindliche Fahrradstraßen

Das Fahrradstraßen-Netz in Dülmen: dunkelblau eingezeichnet sind bereits umgesetzte oder in Bau befindliche Abschnitte. In hellblau sind die Abschnitte markiert, die in Planung oder beschlossen worden sind. (Kartengrundlage: OpenStreetMap)

Bei der Einrichtung von Fahrradstraßen gehört die Stadt Dülmen zu den Spitzenreitern im Kreis Coesfeld: Fünf Routen wurden in den vergangenen Jahren bereits freigegeben. Aktuell laufen Tiefbauarbeiten, um die bestehende Fahrradroute auf der Overbergstraße zu verlängern und eine durchgängige Verbindung bis zur Borkener Straße zu schaffen. Wir geben einen Überblick über den Stand der Arbeiten sowie die weiteren, in Planung befindlichen, Fahrradstraßen.

Aufgrund des Winterwetters und der eisigen Temperaturen herrscht aktuell Stillstand auf der Baustelle – dennoch sollen die Tiefbauarbeiten bis vorrausichtlich Mitte März abgeschlossen sein. Die Stadt gestaltet vor allem die Kurvenbereiche in den Abzweigungen zur Stollberg- und der Merfelder Straße neu. Im Zuge der Arbeiten wird auch der anliegende Gehweg saniert. Vor der Freigabe erfolgen im März dann noch die Markierungsarbeiten. „Wir sind mit dem Fortschritt der Arbeiten bislang zufrieden und liegen im Zeitplan. Die witterungsbedingte Pause war zu erwarten und entsprechend auch einkalkuliert“, erklärt Pierre Wessendorf vom städtischen Tiefbau.

Planung weiterer Fahrradstraßen läuft
Bei der verlängerten Fahrradstraße bleibt es aber nicht: aktuell ist die Route auf dem alten Ostdamm in Planung. Weiterhin wurden durch den Bauausschuss Dezember im 2025 vier weitere Routen mit Umsetzung ab 2027 beschlossen: auf der Billerbecker Straße zwischen Kreisverkehr Münsterstraße und Kreisverkehr Nordlandwehr; auf der Elsa-Brändström Straße zwischen Lüdinghauser Straße und August-Schlüter Straße; auf der Straße „An den Wiesen“ zwischen Bergfeldstraße und Königswall sowie „Am Bache“ zwischen Am Schlossgarten und Kapellenweg. Ziel ist es, eine neue Fahrradstraße jedes Jahr zu bauen.

Kriterien und Vorteile einer Fahrradstraße
Auf Fahrradstraßen gibt es eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Fahrradfahrende haben auf diesen Straßen Vorfahrt, Autos müssen sich unterordnen. Zu erkennen sind Fahrradstraßen an der Beschilderung (weißes Fahrrad in einem blauen Kreis) sowie an den Fahrbahnmarkierungen. In den vergangenen Jahren wurden bereits der Olfener Weg, die Sendener Straße, der Haverlandweg, die Overbergstraße und die Friedrich-Ruin-Straße zu Fahrradstraßen umgestaltet. „Die Dülmener Fahrradstraßen werden sehr gut angenommen. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende“, erklärt Lennart Mania, Mobilitätsmanager der Stadt Dülmen.

Dieses Foto zeigt ein Kind auf einem Fahrrad, das eine Fahrradstraße in Dülmen befährt

Fünf Fahrradstraßen sind im Dülmener Stadtgebiet bereits freigegeben (im Bild die Friedrich-Ruin-Straße), weitere werden folgen. (Foto: Stadt Dülmen)

Diese Karte zeigt bereits umgesetzte sowie in Planung befindliche Fahrradstraßen

Das Fahrradstraßen-Netz in Dülmen: dunkelblau eingezeichnet sind bereits umgesetzte oder in Bau befindliche Abschnitte. In hellblau sind die Abschnitte markiert, die in Planung oder beschlossen worden sind. (Kartengrundlage: OpenStreetMap)

Zurück