Städtebaulicher Wettbewerb für Bildungscampus gestartet

Diese Grafik zeigt das Areal an der Berningheide

Bis Mitte März entwerfen Fachbüros städtebauliche Vorschläge für den Bildungscampus, der an der Berningheide entstehen soll. Darin geht es unter anderem um Fragen der Erschließung und der Zuwegungen. (Grafik: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung)

Der „Bildungscampus Dülmen“ nimmt die nächste, wichtige Hürde: Derzeit läuft der städtebauliche Wettbewerb für das Großprojekt. Fachbüros entwerfen bis Mitte März Planungsvorschläge für das Areal an der Berningheide. Diese berücksichtigen Fragen der Erschließung, der Zuwegungen, des Schallschutzes oder der Anordnung von Gebäuden und Außenflächen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die weitergehenden Planungsschritte.

„Ziel ist es, innovative und nachhaltige Konzepte zu erhalten, die den Anforderungen an einen modernen Bildungscampus gerecht werden und sich harmonisch in das Stadtbild einfügen“, erklärt Projektleiter Philipp Scholz von der Stadt Dülmen. 15 Fachbüros aus ganz Deutschland beteiligen sich an dem Wettbewerb: Vier wurden durch die Stadt Dülmen direkt eingeladen, elf weitere in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgewählt. Die Preisgerichtssitzung findet am 19. März statt. Im Anschluss ist eine Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse geplant.

Auf dem Bildungscampus sollen die Kardinal-von-Galen-Hauptschule und die Hermann-Leeser-Realschule ein neues Zuhause erhalten. An beiden Schulen besteht großer Sanierungsbedarf, zudem bieten die bestehenden Gebäude zu wenig Platz für die Umsetzung moderner Bildungskonzepte und eine Ausweitung des Ganztagsbetriebs. Die Stadtverordneten-Versammlung hat deshalb entschieden, diese an einem Standort neu zu bauen. Beide Schulen behalten ihre Eigenständigkeit.

Campus bietet neue Möglichkeiten
Auch eine Sanierung der bestehenden Gebäude wurde geprüft, aufgrund von fehlender Wirtschaftlichkeit jedoch verworfen. Zudem hätten bei einer Sanierung Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg auf einer Baustelle lernen müssen. Ein Campus in Nähe der vorhandenen Sportanlagen bietet zudem für beide Schulen neue Möglichkeiten.

Zudem hat der Kreis Coesfeld Interesse an dem geplanten Bildungsstandort signalisiert. Er ist ebenfalls Projektpartner bei diesem Planungswettbewerb und will in diesem Zusammenhang prüfen lassen, wie mögliche Bildungseinrichtungen des Kreises in das städtebauliche Konzept eingebunden werden können.

Hintergrund
Für den Bildungscampus standen zunächst zwei mögliche Standorte zur Auswahl: am Sportzentrum Nord („Berningheide“) und in der Nähe des Bahnhofs. Letztendlich hat die Stadtverordnetenversammlung sich in ihrer Sitzung am 31. März 2022 für den Standort Berningheide entschieden. Vorausgegangen war eine Online-Umfrage, an der mehr als 1.600 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen hatten.

Weitergehende Informationen sind auf unserer Bildungscampus-Seite zu finden.

Diese Grafik zeigt das Areal an der Berningheide

Bis Mitte März entwerfen Fachbüros städtebauliche Vorschläge für den Bildungscampus, der an der Berningheide entstehen soll. Darin geht es unter anderem um Fragen der Erschließung und der Zuwegungen. (Grafik: ISR Innovative Stadt- und Raumplanung)

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