Wie könnte eine Gedenkstätte für Sternenkinder in Dülmen aussehen? Was wünschen sich betroffene Eltern und welche Ideen haben sie zu einem solchen Ort? Das Familienbüro „Ankerpunkt“ der Stadt Dülmen, die Beratungsstelle donum vitae und die Dülmenerin Isabell Wewers hatten im Sommer zu einer Online-Befragung zu diesem Thema eingeladen. Über 120 Menschen beteiligten sich daran. Nun stellen die Initiatorinnen erste Ergebnisse vor und laden Interessierte zu einem weiterführenden Workshop am Samstag, 07. November, von 14 bis 16 Uhr, im Ankerunkt in der Overbergpassage ein.
Sowohl betroffene Mütter und Väter als auch Fachkräfte, Ehrenamtliche und Nichtbetroffene hätten ihre Anregungen für eine Gedenkstätte eingebracht, berichten Josefine Haustein vom Ankerpunkt, Alexa Strompen von donum vitea und Isabell Wewers. Ganz herzlich danken sie allen, die sich an der Befragung beteiligt haben.
Die Mehrzahl der Teilnahmenden sprach sich für einen Baum, eine Baumgruppe, Stauden oder Beete aus, z.B. in einem Park oder auf einer gut erreichbaren Grünfläche. Der Ort sollte Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten bieten und es sollte eine Möglichkeit geben, die Namen der Sternenkinder sichtbar zu machen. Auch Geschwisterkinder sollten mit einbezogen werden, so die Wünsche und Anregungen der Teilnehmenden.
Interessierte können diese Ideen bei dem Workshop im November gemeinsam weiterentwickeln. Auch Geschwisterkinder sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.






