Zu einer Fachtagung zum Thema „Zusammen einzigartig – Inklusion in Dülmener Kitas“ hatte der städtische Fachbereich Jugend und Familie in dieser Woche ins einsA eingeladen. Rund 60 Mitarbeitende der Dülmener Kindertagesstätten nahmen an der Veranstaltung teil und nutzen die Gelegenheit zu Weiterbildung und Austausch in verschiedenen Workshops. Ziel der Fachtagung war es, die inklusive Haltung in den Kitas zu stärken, fachliche Impulse zu geben und praxisnahe Methoden der Entwicklungsförderung zu vermitteln.
„Inklusion bedeutet, dass alle Kinder – mit all ihren Besonderheiten, ihren Stärken und auch ihren Herausforderungen – selbstverständlich dazugehören. Dass jedes Kind so angenommen wird, wie es ist, und dass es die Chance bekommt, sich in seiner eigenen Weise zu entwickeln“, betonte Christoph Noelke, Erster Beigeordneter und Familiendezernent der Stadt Dülmen bei seiner Begrüßung. Was so selbstverständlich klinge, sei für die Mitarbeitenden in den Kitas „ein Weg, der Aufmerksamkeit, Haltung und einen langen Atem“ brauche, so Noelke. Er dankte den Erziehrinnen und Erziehern für ihr tägliches Engagement in den Einrichtungen.
„Die inklusive Betreuung in Kindertageseinrichtungen ist gesetzlicher Auftrag und elementarer Bestandteil sozialer Teilhabe für alle Kinder“, betonte auch Maximilian Reick vom Fachbereich Jugend und Familie. Seit dem Kindergartenjahr 2018/19 hat sich die Zahl der Kinder mit Förderbedarf in Kindertageseinrichtungen in Dülmen nahezu verdoppelt und lang 2023/24 bei 134. Der Fachbereich beschäftiget sich daher intensiv mit der Weiterentwicklung inklusiver Kindertagesbetreuung und hat dazu verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, zu denen auch die Fachtagung gehörte.






