Rat verabschiedet Haushalt für 2026

Das Bild zeigt einen Münzenstapel, einen Kugelschreiber und im Hintergrund Papiere mit Zahlen.

Die Stadtverordnetenversammlung hat den städtischen Haushalt für das Jahr 2026 am Donnerstag, 05. März, mehrheitlich beschlossen. Die Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen stimmten für den von der Verwaltung eingebrachten Entwurf; SPD, FDP und Die Linke stimmten dagegen. 

Der Haushaltsplan sieht für das Jahr 2026 Erträge in Höhe von 167,2 Mio. Euro vor, denen Ausgaben von insgesamt 183,9 Mio. Euro entgegenstehen. Abzüglich eines globalen Minderaufwands für 3,6 Mio. Euro verbleibt so ein voraussichtliches Defizit von 13,1 Mio. Euro.

In seiner Rede bei der Haushaltseinbringung im Dezember hatte Bürgermeister Carsten betont, dass die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen die Ursache für die Finanzsituation sei. Er forderte ein Umdenken von Bund und Ländern und eine auskömmliche finanzielle Ausstattung der Kommunen sowie strukturelle Veränderungen.

In ihren Reden nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen zum Haushalt Stellung (s.u.).

Zu den größten Investitionsposten im laufenden Jahr zählen u.a. der Neubau der Feuer- und Rettungswache (8 Mio. Euro), der Neubau der Paul-Gerhardt-Schule (2,9 Mio. Euro) und die Erschließung des Gewerbegebiets Linnerstraße II (1,5 Mio. Euro).

Einen Überblick zum Haushalt 2026 bieten die Rahmendaten:
Weitere Details finden Sie im interaktiven Haushalt.

Die Haushaltsreden der Fraktionen im Wortlaut finden Sie hier:

Rede von Markus Brambrink, CDU-Fraktion
Rede von Andreas Bier, SPD-Fraktion
Rede von Lotte Volkhardt und Florian Kübber, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Rede von Christian Wohlgemuth, FDP-Fraktion
Rede von Nils Seifert, Fraktion Die Linke
 

 

Das Bild zeigt einen Münzenstapel, einen Kugelschreiber und im Hintergrund Papiere mit Zahlen.
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