Beratung bei Erziehungsfragen, das offene Elterncafé und das Tauschregal für Spielzeug: Die Angebote des „Ankerpunktes“ stehen bei Familien hoch im Kurs. Seit 2024 gibt es die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Kinder, Jugendliche und Familien. Mit einem mehrsprachigen Fragebogen sowie in weitergehenden Interviews hat das Team in den vergangenen Monaten Eltern nach ihren Erfahrungen und Wünschen gefragt. Jetzt liegt die Auswertung vor – und hat bereits zu Veränderungen geführt, um noch familienfreundlicher zu werden.
„355 Personen haben an der Befragung teilgenommen, das ist eine gute Resonanz. Jede Rückmeldung hilft uns dabei, Angebote auszubauen und zu verbessern“, sagt Maximilian Reick aus dem Ankerpunkt-Team. Besonders erfreulich sei, dass die bestehenden Angebote sehr positiv bewertet worden seien. „Zudem wurden weitere Wünsche genannt, zum Beispiel Hilfe für Familien bei Behördengängen, eine psychosoziale Beratung für Eltern oder weitere Unterstützungsangebote für Kinder“, erläutert Reick.
Bereits umgesetzt hat das Team den Wunsch nach ausgeweiteten Öffnungszeiten: Am Dienstag und Donnerstag öffnet der Ankerpunkt jetzt bis 16:30 Uhr, 30 Minuten länger als bislang. Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll ausgeweitet und somit die Angebote für Eltern und Familien bekannter gemacht werden. „Der Ankerpunkt ist gerade mal zwei Jahre alt, wir stecken also quasi noch im Kleinkind-Alter und lernen Tag für Tag dazu“, sagt Maximilian Reick. „Die Sichtweisen von Eltern möchten wir auch künftig regelmäßig einbeziehen. Daher sind regelmäßige Treffen mit interessierten Eltern fest eingeplant.“
Hintergrund
Der Ankerpunkt (Coesfelder Straße 36) dient als zentrale Anlauf- und Servicestelle für alle Fragen, die Kinder, Jugendliche und Familien betreffen. Das können zum Beispiel Fragen rund ums Geld sein, sowie zu Themen wie Gesundheit, Familienbildung, Freizeit und Kitas.
Auch lokale und regionale Initiativen und Partner sind in die Arbeit vor Ort eingebunden: Im Ankerpunkt treffen die Koordinierungsstellen der Netzwerke im Fachdienst Prävention zusammen, in dem die Verfahrenslotsen, die Frühen Hilfen, das Netzwerk Kinderschutz und die Förderprogramme „kinderstark-NRW schafft Chancen“ und „Gemeinsam Mehrwert“ des LWL angesiedelt sind.






